Die Idee eines Social Media Index
am 3. July 2008 in Neuigkeiten, Web
Steven Hodson macht sich bei Mashable Gedanken darüber ob ein sogenannter "Social Media Index" den PageRank-Algorithmus von Google überflüssig machen würde.
Die Relevanz einer Internetseite steigt beim PageRank-Algorithmus mit der zunehmenden Verlinkung von anderen Seiten und hängt damit hauptsächlich von den Autoren dieser Seiten ab.
Steven meint nun, dass
Social Media changes all that in that the playing field has been widened to include the very consumers who are visiting those sites and then passing that link to all their friends. With Social Media the consumer’s voice is finally being heard as to what is popular rather than the closed world of content producers.
und weiter
it is the people – the consumers first and the producers second that are the real indicators of what is popular or important.
Gelingt es nun also einem Dienst, die Relevanz einer Seite auf Basis aller im sozialen Web dazu vorhandenen Verknüpfungen zu bestimmen, würde dadurch ein "Social Media Index" entstehen.
Man könnte an dieser Stelle kritisieren, dass Google doch bereits diese Verknüpfungen indiziert solange sie für deren Crawler zugänglich sind. Aber zum einen sind eben nicht alle Verknüpfungen zugänglich und zum anderen lässt vor allem die Aktualität des Google Index sehr zu wünschen übrig.
Abhilfe schaffen könnte da ein diese Woche gestarteter Dienst namens Gnip, der es ermöglicht per API die Aktivitäten der Nutzer eines Dienstes wie Del.icio.us, Twitter, Digg etc. sofort in einer eigenen Anwendung zu verarbeiten. Gnip will in Zukunft ein zentraler Knotenpunkt werden, dem Dienste Änderungen melden können und registrierte Anwendungen darüber informiert werden, ohne ständig selbst die Dienste abfragen zu müssen.
Gnip hätte damit die Möglichkeit einen "Social Media Index" zu erstellen, aber auch Google wäre dazu durchaus in der Lage.
Quellen: Mashable, ReadWriteWeb, RSS Blogger, Golem,
